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Die schönsten Inseln der Welt

Negros – Die philippinische Insel für Aktivurlauber! Die Philippinische Insel Negros war aus touristischer Sicht bis vor Kurzem noch relativ unbedeutend. Als Antwort auf das Besucherinteresse an diesem reizvollen Eiland im Pazifischen Ozean entwickelte sich die touristische Infrastruktur in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend. Tauchern hat Negros ebenso viele schöne Spots zu bieten wie Wanderern und Naturfreunden. Wer sich lediglich beim Sonnen- und Meeresbaden erholen möchte, kommt ebenso auf seine Kosten.

Negros hat viele reizvolle Strände
negros

Die Anreise erfolgt von Manila aus mit dem Flugzeug entweder nach Bacolod, das in der nördlichen Provinz Negros Occidental liegt, oder in die südliche Provinz Negros Oriental nach Dumaguete. Außerdem ist eine Überfahrt mit der Fähre von Cebu aus möglich. Für eine Weiterreise zum Urlaubsort empfiehlt sich ein Van, mit dem man schnell und bequem ans Ziel kommt. Wenngleich der Bus sehr viel günstiger ist, sollte mangels der Direktverbindungen darauf verzichtet werden. Unterkunft finden Besucher sowohl in Ferienwohnungen und -häusern als auch in Hotels. Gigantische Komplexe mit All-Inclusive-Angeboten und Entertainment rund um die Uhr sucht man auf der Insel vergebens, sondern wird in malerisch am Strand gelegenen Resorts untergebracht, die überschaubar viele Zimmer und vor allem Erholung bieten. Während die beiden Großstädte von Negros, Dumaguete und Bacolod, Touristen vor allem für Tagesausflüge anlocken, zum Beispiel zum Besuch der Wochenmärkte, zieht es die meisten Urlaubsgäste in die kleineren Orte entlang der Küsten. Beliebte Ferienziele sind Dauin, Sipalay und San Carlos.

Da Negros ein fantastisches Tauchreservoir ist, das mit weiten Korallenbänken, Schiffswracks und einer beeindruckenden Artenvielfalt aufwartet, sind die meisten der an Privatstränden gelegenen Ferienanlagen auf den Tauchsport spezialisiert. Die wenigsten dieser Hotels sind übermäßig luxuriös, sondern bieten mittleren bis höheren Komfort bei allen Annehmlichkeiten, die der aktive Urlauber erwartet. Neben stilvoll eingerichteten Zimmern, zum Teil mit Meerblick, verfügen die meisten über Pools und Outdoor-Restaurants. Besonders viele Tauchwillige kommen ins östliche Dauin, dessen dunkle Strände für seine heißen Quellen bekannt sind. In Sipalay hingegen, das sich an der Westküste befindet, ist der Strand weiß und in viele idyllische Buchten gegliedert. Eine davon ist der inzwischen recht populäre Sugar Beach.

Wer nicht ausschließlich am Strand faulenzen oder die Unterwasserwelt erkunden möchte, dem bietet Negros eine ganze Reihe Alternativen. Zum Beispiel kann eine Überfahrt zum Naturreservat der Insel Danjugan organisiert werden, wo es Philippinische Seeadler, Kokosnusskrabben und Fledermäuse zu beobachten gilt. Etwas größere Tiere gibt es auf einem anderen Trip zu sehen. Von Bais aus starten täglich Boote in die Meerenge zwischen Negros und Cebu, wo sich Wale und Delfine tummeln. Einen Tagesausflug wert sind auch die blaugrünen Twin Lakes. Auf einer Höhe von 900 Metern erstrecken sie sich inmitten der gebirgigen Regenwaldlandschaft und laden zum Paddeln ein. Im sie umgebenden Dschungel sprudeln heiße Quellen, Bäche schlängeln sich durch saftiges Grün und plätschern als Wasserfälle von Felsklippen. Unbedingt besucht werden sollten der Casaroro Wasserfall, der unweit von Dumaguete eine dreißig Meter hohe Steilwand hinabstürzt, sowie die Höhlen von Mabinay, in denen Stalagmiten und Stalagtiten wachsen. Wanderern empfiehlt sich eine Tour durch das im Norden der Insel gelegene Mambukal Mountain Resort, wo sogar die Möglichkeit zum Klettern besteht. Passionierten Bergsteigern kann der Nationalpark Mt. Kanlaon ans Herz gelegt werden. Überthront wird er vom gleichnamigen Vulkan. Eine Besteigung des 2.435 Meter hohen Riesens ist möglich, aufgrund seiner Aktivitäten jedoch nicht ungefährlich, weshalb die Unternehmung nicht ohne professionelle Führung angetreten werden sollte. Liebhaber alter Architektur werden sich die Ruinen von Talisay nicht entgehen lassen. Wenngleich die Gebäude der ehemaligen Zuckerrohrplantage zerstört sind, ist es dennoch ein wildromantischer Ort, der besucht werden möchte.

Wird es Nacht auf Negros, laden die vielen Strandbars der Ferienorte zum Verbringen entspannter Stunden ein. Eine etwas lebhaftere Alternative bietet der Rizal Boulevard in Dumaguete mit zahlreichen Restaurants und Diskotheken.

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